Hebebühnen und Fundamente
Die kritischen Punkte im Werkstattboden sind die Ankerpunkte der Hebebühnen. Dort wirken Zug- und Querkräfte auf wenige Quadratzentimeter. Das Fundament gehört vom umgebenden Belag entkoppelt, die Randfuge dauerelastisch geschlossen. Unter den Ankerplatten darf keine Fliese ohne vollflächige Einbettung liegen – sonst bricht die Kante beim ersten Nachspannen.
Prüfgrube und Waschhalle
Prüfgruben sind dauerhaft feucht und werden von oben betreten: R12 ist hier vorgesehen, dazu ein sauberer Kantenabschluss und Gefälle zum Ablauf. In der Waschhalle kommen Reinigungschemie, Streusalz und ständige Nässe zusammen – Fugen gehören epoxidharzgebunden ausgeführt, die Entwässerung über einen Ölabscheider geführt.
Vom Tor bis zur Annahme
Der Belag kann von der Waschhalle über die Werkstatt bis in die Direktannahme durchlaufen. Gewechselt wird die Ausführung, nicht das Material: R12 in der Grube, R11 in der Werkstatt, R9 mit größerem Format im Kundenbereich. So entfallen Übergangsprofile, und die Fläche wirkt aus einem Guss.
Reinigung
Ölbindemittel lassen sich rückstandsfrei aufnehmen, weil die Oberfläche nicht saugt. Für die tägliche Reinigung eignen sich nicht rückfettende Reiniger; wachshaltige Pflegemittel binden Öl und verringern die Trittsicherheit. Flusssäurehaltige Produkte – in manchen Felgenreinigern enthalten – dürfen nicht auf den Boden gelangen, weil sie die Fliesenoberfläche angreifen.